Ganz eng zusammen

Ganz eng zusammen

Ein Rückblick auf den bisherigen Saisonverlauf und die Rekorde der Hinrunde

Die Teams aus dem Landkreis sind auch in der Tabelle Nachbarn.

Die drei Donau-Rieser Fußball-Bezirksligisten liegen nach 19 Spieltagen eng zusammen: Der TSV Wemding hat mit Platz sieben und 26 Punkten die beste Platzierung, der TSV Rain/Lech II liegt nur einen Punkt dahinter. Weitere zwei Zähler Abstand hat der TSV Nördlingen II. Die Wallfahrtsstädter haben allerdings ein Spiel weniger absolviert.

Von diesem Trio hat Wemding das beste Torverhältnis (40:34) und damit mehr als doppelt so viele Tore wie der TSV Nördlingen (19) erzielt. Der Liganeuling hat die schwächste Angriffsreihe, aber mehr Punkte als Tore erreicht. Es gibt allerdings nur zwei Mannschaften, die weniger Gegentore als die Rieser (22) hinnehmen mussten, nämlich der SC Bubesheim (15) und der Tabellenführer FC Ehekirchen (20). Beste Heimmannschaft ist der TSV Dinkelscherben (22 Punkte). Der TSV Wemding liegt in der Heimtabelle auf Rang fünf (17 Punkte), gleichauf mit dem TSV Nördlingen II. Der TSV Rain/Lech II hat nur zwei Heimpunkte weniger auf dem Konto. Einzige Mannschaften ohne Heimniederlage sind der FC Ehekirchen und der TSV Neusäß.

In der Auswärtstabelle finden sich die drei Donau-Rieser in der unteren Hälfte wieder: Rain mit zehn Punkten auf Platz zehn, Wemding mit neun Punkten auf Rang elf und Nördlingen mit erst einem Auswärtssieg und insgesamt sechs Punkten auf Rang 13.

Die Fairnesstabelle führt der TSV Neusäß an. Wemding ist mit den wenigsten gelben Karten (34) auf Rang zwei. Nördlingen liegt auf Rang zehn und Rain auf Platz zwölf. Rekordverdächtig sind die sieben Ampelkarten gegen den TSV Dinkelscherben, doch in der Fairnesswertung liegt der FC Affing auf dem letzten Platz, weil die Affinger bereits 71 gelbe Karten haben. Die Affinger haben einen weiteren Superlativ: Keine andere Mannschaft profitierte derart von Eigentoren der Gegner wie der FCA mit bereits drei gegnerischen Eigentoren.

Die beste Platzierung der drei Donau-Rieser Mannschaften erreichte Rain, der am sechsten und siebten Spieltag auf Rang zwei zu finden war. Die schlechteste Platzierung Nördlingens war der aktuelle Platz zwölf, Wemding war einmal sogar auf Rang 13.

Fünf Spieler erhielten im bisherigen Saisonverlauf bereits zweimal die Ampelkarte, darunter Rudolf Dahms (TSV Wemding) und Nicolas Ledl (TSV Rain). „Die U23 liegt momentan voll im Soll. Dass es in der Bezirksliga nur um den Klassenerhalt gehen würde, war allen Beteiligten vor Saisonbeginn klar. Umso erfreulicher ist nun der Punkteabstand zum Relegationsrang und den Abstiegsplätzen. Aber es wird in der Rückserie ein hartes Stück Arbeit, um den momentanen zwölften Platz zu halten. Dies wollen wir mit allen Mitteln schaffen. Denn was gibt es sportlich Besseres, als den U19-Bayernligaspielern des Jahrganges 1997 entweder die Landesliga oder die Bezirksliga anbieten zu können?‟, erklärt Nördlingens Abteilungsleiter Andreas Langer.

In der laufenden Runde gab es bereits vier Trainerwechsel in der Bezirksliga: Zusmarshausen, Aystetten, Neusäß und zuletzt Rain waren davon betroffen. Davon ist man in Nördlingen und Wemding weit entfernt. Nördlingens Abteilungsleiter Langer hält große Stücke auf David Wittner: „Unser U23-Trainer hat in meinen Augen seine persönlich nächste Trainerstufe erreicht und ist nach dem sensationellen Aufstieg im Sommer an der schweren Aufgabe gereift, die Mannschaft im Abstiegskampf zu führen und zu leiten. Ich bin sehr überzeugt, dass er dieses Ziel mit der Mannschaft schaffen wird. Enorm wichtig sind zudem Thomas Ranftl als Bindeglied zwischen den Teams und den beiden Cheftrainern und Torwarttrainer Berthold Grimmeißen. Thommy versteht es bestens, in die einzelnen Spieler hineinzuhören, damit etwaige Konflikte schnell gelöst werden können. Berthold liefert ein exzellentes Torwarttraining ab und hat unsere Torspieler individuell stark verbessert. Insgesamt haben wir ein sehr gutes Trainerteam, welches harmonisch, jedoch in der Sache bisweilen auch kontrovers, zum Wohle des TSV Nördlingen zusammenarbeitet.‟

Auch Wemdings Spartenleiter Manfred Spenninger spricht davon, dass man „im Soll‟ sei. „Der Saisonstart war holprig, die ersten fünf Spiele waren wir ohne Sieg, doch dann hat die Mannschaft immer besser harmoniert. Wir sind auch schwer auszurechnen, weil wir mehrere torgefährliche Spieler haben‟, erklärt Spenninger, der an zwei Spielern dran sei, „doch während der Winterpause sind Spielerwechsel nicht so einfach‟, sagt Spenninger. (Quelle: RN/jais)

 

 

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