Meckert hört in Wemding auf

Meckert hört in Wemding auf

Harburg und Wemding unterliegen in der Halle

Der Trainer verlängert seinen auslaufenden Vertrag nicht

Zur nächsten Saison muss sich Fußball-Bezirksligist TSV Wemding einen neuen Trainer suchen. Der bisherige Coach Jens Meckert hat am Wochenende im Rahmen des Mitternachtsturniers der Mannschaft sowie der sportlichen Leitung verkündet, dass er und sein Assistent Christoph Spenninger ihre im Sommer auslaufenden Verträge nicht verlängern werden.

„Es war keine leichte Entscheidung. Mir ist es noch nie so schwer gefallen, einen Verein zu verlassen‟, betont Meckert gegenüber unserer Zeitung. Am Ende hätten nach sorgfältigem Abwägen sportliche Gründe zu der Entscheidung geführt. „Wir haben in den vergangenen Wochen mit den Spielern gesprochen, um die Planungen für die neue Saison anzugehen‟, berichtet Meckert. Da der Kader schon bisher relativ klein war, kam es für ihn darauf an, dass momentane Leistungsträger ein klares Bekenntnis für eine Zukunft beim TSV abgeben. Doch einige Akteure wollten sich diese Entscheidung noch offen halten.

„Dies hat am Ende den Ausschlag gegeben‟, erklärt Meckert. Er wollte nicht bis April oder Mai warten, um dann eventuell ohne schlagkräftige Truppe dazustehen. Meckert: „Zu diesem Zeitpunkt hinzuschmeißen, wäre dem Verein gegenüber nicht fair. Lieber entscheide ich frühzeitig, somit können sich beide Seiten damit arrangieren.‟

Die Tür zum TSV Wemding lässt Meckert offen

Der 49-Jährige übernahm den TSV im September 2014 auf Relegationsplatz 13 der Bezirksliga. Nach einer nervenaufreibenden Saison gelang den Wallfahrtsstädtern am letzten Spieltag hauchdünn der Klassenerhalt.

Zur Winterpause hatte sich Meckerts Team auf Rang sieben etabliert. Für Meckert ist es wichtig, einen sauberen Abschied hinzulegen, „um die Tür offen zu lassen, um eventuell einmal nach Wemding zurück zu kehren.‟ Schon jetzt bedankt er sich bei allen im Verein, die sich mit ehrenamtlichem Einsatz engagieren.

Spartenleiter Manfred Spenninger bedauert Meckerts Entscheidung: „Ich hätte gerne mit ihm weitergearbeitet.‟ Spenninger hofft, im Laufe des Frühjahrs einen passenden Nachfolger für Meckert präsentieren zu können.(Quelle: DZ/unf)

 

 

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